Wenn ich über Schreiben oder nicht nachdenke, ist meine Gesundheit allerdings auch zunehmend ein Faktor. Schon seit meiner Kindheit habe ich mit Bandscheibenproblemen zu kämpfen. Den ersten Bandscheibenvorfall hatte ich schon mit 11 Jahren, viel zu früh. Und wenn es schon so anfängt, wird es meistens nicht besser.
Mittlerweile stellt sich für mich diese Frage immer wieder neu. Schon am Ende des Jahres 2021 wollte ich eigentlich aufhören zu schreiben. Damals war es das 25. Jahr des Verlags, das 25. Jahr seit Taxi nach Paris.
Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es die édition el!es immer noch, gibt es mich als Verlegerin und als Autorin im Jahr 2026 immer noch. Die Begeisterung, Schriftstellerin zu sein und auch Verlegerin zu sein, hat mich einfach nicht verlassen. Ich war nur sehr erschöpft nach der vielen Arbeit.
Ich hätte heute eigentlich einen neuen Beitrag für die Webseite hier schreiben sollen. Aber – Prioritäten! Ich habe ein Tafelservice namens Paris gekauft. Und das war irgendwie … dringend. Zumindest aus stilistischen Gründen. Und sowieso wegen Frankreich, Paris und so.
Ich habe in den letzten Tagen etwas erlebt, das mich nachhaltig erschüttert hat.
Ich wusste natürlich, dass es KI-Avatare gibt. Programme, die auf Knopfdruck hübsche Gesichter generieren, Geschichten erzählen, mit dir flirten oder so tun, als wären sie deine beste Freundin. Ich wusste, dass es Apps gibt, die vorgeben, dich zu „verstehen“, dich zu „lieben“, dich zu „begleiten“. Aber ich habe unterschätzt, wie tief sie eingreifen können – in die Emotionen, in die Psyche, manchmal sogar in die Würde von Menschen. Das ist nicht nur gruselig, das ist ethisch verwerflich.
Ich war nie ein großer Fan von Sherlock Holmes. Er war mir immer zu kalt, zu faktenorientiert, zu wenig gefühlsbetont.
Sein Kumpel Dr. Watson war da schon von Anfang an viel sympathischer. Er hatte wenigstens ein paar Gefühle. Und er konnte schreiben. Was ihn mir gleich noch sympathischer machte.
Die gemeinsame Haushälterin der beiden Junggesellen, Mrs. Hudson, blieb meistens im Hintergrund. Sie erfüllte die Aufgaben, die man im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als Conan Doyle die Holmes-Geschichten schrieb, als naturgegeben für eine Frau betrachtete: Putzen, Kochen, den Männern das Leben so angenehm wie möglich gestalten.
Eigentlich ist Mrs. Hudson aber doch eine ziemlich interessante Figur.
Ich weiß nicht, ob Sie’s schon wussten 😊, aber ich habe ja so eine Art „Abnehmbuch“ geschrieben. Es heißt „Wer Kalorien zählt, hat den Zug verpasst“.
Übergewicht hat mich fast mein ganzes Leben lang begleitet, und nachdem ich eine Methode gefunden hatte, wie man davon runterkommt, habe ich gedacht, warum nicht ein Buch dazu schreiben?