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Ruth Gogoll - Schrifstellerin und Verlegerin

Woran erkennt man ein KI-Buch?

Da gibt es sehr viele Kriterien. Ich werde einfach mal eins herausgreifen: Wiederholungen.

Wir sind ein Verlag, und demzufolge bleiben auch wir von der KI-Welle nicht verschont. Nur dass wir die KI-Bücher – im Gegensatz zu dem großen Verlag, von dem gestern in meinem Beitrag die Rede war – erkennen und nicht veröffentlichen.

Schon die Anfänge solcher Bücher sind meistens sehr verdächtig, aber wenn man tatsächlich weiterliest, gibt es eine Sache, die ausgesprochen auffällig ist: inhaltliche Wiederholungen.

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In Zukunft nur noch KI-Bücher?

Kürzlich gab es einen großen Skandal, weil ein renommierter Verlag einen Bestseller zurückziehen musste, denn er war von der KI geschrieben.

Da fragt man sich natürlich, welche Art Leute in solchen Verlagen arbeiten. Dass sie das nicht erkennen. Dass sie dem Autor einen großen Vorschuss zahlen, das Buch veröffentlichen, das Buch bewerben, es sogar zu einem Bestseller machen. 

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Kann die KI einen Liebesroman schreiben? (Der Faktor M)

Vor ein paar Tagen bekam ich eine sehr nette Mail, in der mir die Frage gestellt wurde, ob ich denn noch einmal einen Online-Schreibkurs veranstalten würde wie die Schreibwerkstatt, die ich vor vielen, vielen Jahren gemacht habe und die noch hier auf der Webseite steht.

Im Grunde genommen würde mich so etwas durchaus reizen, aber ich muss ehrlich sagen, die Beteiligung auch damals an der Schreibwerkstatt war nicht groß.

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Gesundheitsprobleme beim Schreiben

Wenn ich über Schreiben oder nicht nachdenke, ist meine Gesundheit allerdings auch zunehmend ein Faktor. Schon seit meiner Kindheit habe ich mit Bandscheibenproblemen zu kämpfen. Den ersten Bandscheibenvorfall hatte ich schon mit 11 Jahren, viel zu früh. Und wenn es schon so anfängt, wird es meistens nicht besser.

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Soll ich weiter schreiben oder nicht?

Mittlerweile stellt sich für mich diese Frage immer wieder neu. Schon am Ende des Jahres 2021 wollte ich eigentlich aufhören zu schreiben. Damals war es das 25. Jahr des Verlags, das 25. Jahr seit Taxi nach Paris.

Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es die édition el!es immer noch, gibt es mich als Verlegerin und als Autorin im Jahr 2026 wie auch all die Jahre zuvor seit 1996.

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Steinzeit im Kopf, KI auf dem Schreibtisch – ein paar Gedanken über Verantwortung und Fortschritt

Ich hätte heute eigentlich einen neuen Beitrag für die Webseite hier schreiben sollen. Aber – Prioritäten! Ich habe ein Tafelservice namens Paris gekauft. Und das war irgendwie … dringend. Zumindest aus stilistischen Gründen. Und sowieso wegen Frankreich, Paris und so.

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© 2026 Ruth Gogoll